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Aktuelle Marktschätzung der Agrarrohstoffe

Ernteschätzung 1.11.2018


Der ADM-Marktbericht Ende Oktober zeigt eine leichte Reduktion der Schätzung bei der Weltgetreideernte, die jetzt leicht unter dem Vorjahresniveau liegt. In der EU28 wird der  Rückgang aktuell auf 6 % eingeschätzt. Der Rückgang der Weizenernte in der EU28 ist für den rasanten Preisanstieg verantwortlich. Die nach wie vor schleppende Abgabebereitschaft hält derzeit das hohe Niveau. In den Futterrationen wird vermehrt Weizen durch Mais ersetzt. Bei Mais gibt es gute Erträge in der Ukraine und in den USA. Die Maisernte in der EU 28 schätzt man, bei steigendem Verbrauch, ähnlich hoch wie im Vorjahr ein. Dem ADM-Bericht zu Folge laufen die Maisimporte der EU28 auf Hochtouren. Das könnte zu einer Entspannung der Preissituation, vor allem durch die Importe aus der Ukraine, führen. In Österreich verzeichnet der Norden wesentlich höhere Maispreise als der Süden. Der hohe Verbrauch im Donauraum durch die industrielle Verarbeitung (Stärke, Zitronensäure, Ethanol) beeinflusst das Preisgeschehen im Norden Österreichs.

 

Für die weltweite Mengensteigerung bei den Ölsaaten ist die Sojabohne verantwortlich, weltweit rechnet man bei Soja mit einem Plus von 30 Mio. to. Raps steht mit minus 3 Mio. to und Sonne mit plus 2 Mio. to. in den Büchern.

 

Die  Preisbildung bei Sojaschrot wird nach wie vor durch den Handelskrieg zwischen USA und China beeinflusst. China hat dem Bericht zu Folge ein Import-Defizit. In Europa verteuerte die Logistik durch die niedrigen Wasserstände des Preisniveau erheblich.

 

 

 

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